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Thuringia Kranichfeld

Das Landschaftsbild um Kranichfeld wird durch leicht bergiges Gebiet mit herrlichen Wäldern bestimmt.

Oberschloß

Kranichfeld, die Stadt der zwei Burgen, brilliert vor allem durch sein Oberschloß. Die hochmittelalterliche Spornburg mit dem "Dicken Turm", einem mächtigen Bergfried entstand unter Verwendung von Bruchstücken einer zerstörten romanischen Burganlage und verdankt seine heutige Form dem letzten Umbau um 1530 im Renaissancestil. Seit Mai 1994 ist das Oberschloß Besuchern wieder zugänglich; eine große Ausstellung zeigt die wechselvolle Geschichte der Burg.

Der Sage nach herrschte im 12. Jahrhundert das Brüderpaar Wolfer und Lutger auf dem Oberschloß. Sie lagen oft im Streit. Lutger beschloß fortzuziehen und nach Rückkehr gegenüber eine Burg zu bauen. Darauf soll Wolfer gesagt haben, wenn Lutger das gelänge, würde er sich selbst am Arsche lecken. Lutger kehrte zurück, baute gegenüber die Burg. Da Wolfer sein ver-
heißungsvolles Versprechen nicht gelang, stürzte er sich vom Turm des Schlosses zu Tode. Nun regierte Lutger allein. Das ist die - freilich nicht verbürgte - Sage zur weithin bekannten Drolerie am Südwesterker des Oberschlosses.


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Double-deck railbus class 670 of the DBAG leaves the station of Holzdorf(b Weimar) on its way from Kranichfeld to Weimar on 8 June 1997. The photo was taken from the top floor of another railbus travelling in the other direction.
Photo and scan by Marco van Uden